EVERYTHING...BILDER VON ANNA RUMIANTSEVA & INNOKENTI BARANOV

14. MAI - 17. JUNI 2026


Anna Rumyantseva wurde 1975 in Ljubertsy in der Region Moskau geboren. Schon früh interessierte sie sich für die bildende Kunst. Zeichnen und später Malen wurden zu einem Hobby, das sich schließlich zu einer Leidenschaft entwickelte. Zwei Jahre lang studierte sie bei Arkady Melik-Sarkisyan, einem renommierten Grafiker und Animator. Unter seiner Anleitung arbeitete sie an einem Projekt bei Sojusmultfilm, Russlands größtem Animationsstudio. Die Künstlerin arbeitet in den Bereichen Grafik, Malerei, Illustration und Keramik. Ausgangspunkt und Inspirationsquelle sind die Werke anderer Meister, insbesondere die konstruktivistische Malerei des frühen 20. Jahrhunderts, japanischer Holzschnitt und Art-Deco-Grafiken. Die Kombination von einfachen geometrischen Formen, präzisen Linien und tiefen, satten Farben schafft raffinierte und geradlinige Kompositionen.

Sie wirkte an mehreren Projekten des Arbor-Verlags mit, unter anderem illustrierte sie Alexander Kuprins Buch „Olesya“. 
Derzeit arbeitet Anna an dem Projekt, die russische Volkserzählung „Sadko“ zu illustrieren.
Sie hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen:

Art Moscow in der Manege,

„Begegnung an der Spree“ mit Innokenti Baranov und Wladimir Sorokin in der Berliner Q Gallery, unter der Schirmherrschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung,

in der Sara Lily Perez Gallery (Miami, Berlin) und anderen Orten.

Ihre Werke befinden sich in einem Museum und mehreren Privatsammlungen.


Innokenti Baranov wurde 1974 in Moskau geboren. Er studierte Grafik an der renommierten Kunstfachhochschule in Moskau sowie Malerei und Trickfilm an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (Prof. Attersee). Bereits seit dieser Zeit rege Ausstellungspraxis vor allem in Deutschland und Österreich. Baranov arbeitet in Wien, Moskau, New York, Berlin, Hamburg und Frankfurt als Maler, Karikaturist und Illustrator von Kinderbüchern. „Innokenti Baranov – Ein Künstler, der sich nicht nur in seinen Bildern einer Kategorisierung entzieht – mal sich leise und gefühlvoll in den Weiten der intuitiven Farbgebung verlierend, mal grell und direkt, bisweilen schonungslos offen, fast brutal, aber immer wie ein wie zufällig vorbeischauender Beobachter das Augenmerk auf die Kostbarkeit des Moments richtend – sondern auch durch seine Person und seine sich im Werk offenbarende Haltung, die beengende Grenzen literarischer Sinngebung und gestalterischen Konzeptionalismus sprengt und verlässt und sich hineinstürzt in das Malen um des Malens willen, unbändig, lustvoll, archaisch.“
„Seine Bilder sind Augenblick des unmittelbaren (Er)Lebens. Diese Motivdarstellungverbindet sich direkt mit seinem Kunst-Credo: Malen um Malens willen, ohne Theorie, ohne Absicht, im Augenblick lebend…