BENKA

                                     Ich habe viel zu sagen, aber nichts zu erzählen.

 

1983 in Abu Dhabi als Sohn einer französischen Mutter und eines algerischen Vaters geboren, hat Benka das Glück sehr jung durch die Welt zu reisen. Er erlebt unterschiedliche Kulturen und wird früh mit Problemen der Diskriminierung und Abhängigkeit konfrontiert. Diese Erfahrungen bereichern seine Inspiration und seinen Willen „Lärm um die Farben“ zu machen.

 

Nach einer abgeschlossenen Schulzeit an der französischen Schule in Wien, konzentriert Benka sich auf die Musik. Über Jahre hinweg ist er Schlagzeuger verschiedener Metallbands, unter ihnen xtrunk, mit welchen er 2 Alben aufnimmt und zahlreiche Konzerte in Europa gibt.

 

Gleichzeitig fängt Benka sein Studium der Klinischen Psychologie an und interessiert sich vor allem für die Sucht zu Smartphones. Dieses Thema wird Mittelpunkt seiner Masterarbeit und einige Jahre später auch seiner Malerei.

 

So konzentriert sich Benkas künstlerische Arbeit seit 2015 in Deutschland, München, auch auf die Frage nach der Sucht zu den Smartphones und anderen sozialen Netzwerken in der heutigen Gesellschaft.
Zuerst sind seine Bilder vorrangig figurativ und farbenstark und Einflüsse Jean Michel Basquiats, welcher ihn am meisten inspiriert hat, sind sichtbar.

 

Heute hat seine Kunst sich verändert. Seine Bilder sind minimalistischer, aber genauso farbenstark. Sie sind auf das Aussehen fokussiert. Er platziert in seinen Bildern die Ästhetik vor jegliche andere Werte. Dadurch prangert er das Schöne durch das Schöne an.

 

Er sieht die „Krankheit des Aussehens“, welche unsere Gesellschaft kontaminiert. Diese Suche nach der Schönheit, nach der oberflächlichen Liebe und unsere virtuellen Bilder, die wir in den sozialen Netzwerken in einer lächerlich schönen Perfektion teilen, sieht er als Abschirmung der Realität.

 

In Benkas Bildern ist eine naive Einfachheit, weit entfernt von theoretischer Interpretation oder anderen akademischen Dogmen, zu finden. Für ihn zählt ausschließlich die freie Assoziation. Für Benka ist es wichtig, dass man seine Bilder hört und nicht, dass man sie versteht. Die Farben sprechen - der Blick hört zu. Es ist ein stummes Zuhören - durch die Augen.
Seine Bilder präsentieren sich als ein offenes Fenster zum Unbewussten. Bei der Betrachtung seiner Bilder geht es um die Einzigartigkeit, etwas nicht Veröffentlichtes, Privates zu entdecken. Eine Exklusivität für den Betrachter.
Alles Weitere ist laut Benka, dem Autodidakten, nur eine intellektuelle Doktrin, die für ihn keinen Platz im künstlerischen Millieu hat.

 

 

 

brandneu...von BENKA

Letzte  verfügbare ARBEITEN der alten Serie von BENKA..