13.  Januar -  17.  februar  2018

professional photography challenge 2017

vernissage  13.01.2018   |   19:00


In Zusammenarbeit mit ARTWISTA, stellt die Galerie Z22 die Gewinner des Professional Photography Challenge 2017 aus.

Die Galerie Z22 ist eine der ersten Galerien, die Photokünstler über  Instagram akquiriert hat. Mit der Kunstplattform ARTWISTA von Igor Roman lobte sie als Preis eine Ausstellung in den Wilmersdorfer Räumlichkeiten aus.

Die Gewinner in den einzelnen Kategorien sind:


FINEART

KATHERINA BELKINA

 Sie zeigt ihre Serie REPAST aus dem Jahr 2015.

Allegorisch werden die 3 Lebensabschnitte Jugend,  Erwachsen und Alter anhand der traditionellen Mahlzeiten: Früchstück,  Mittagessen und Abendbrot dargestellt.


NATURE

EMMANUEL MONZON

The American landscape is vast, inspiring, filled with drama and beauty—but also a whole lot of nothing. These photographs explore the places in-between.


Architecture


BLACK & WHITE

IRA ROKKA


fashion

ANDREY KEZZYN

The surreal and bizarre iconography in the photographic work of Andrey Kezzyn has a central role. His series represent narratives from another world perhaps from the deepest corners of the human mind. By referring to popular culture, art or historical phenomenon’s, Kezzyn inserts several layers of meanings which make his art a reflection of political, religious and moral values of contemporary society. Prone to theatricality and grandiose settings, the artist produces staged shoots that look like leftovers of the material that was not used for the final cut off some movie spectacle.


PEOPLE

FRANK BAYH & STEFFI ROSENBERGER

Frank & Steff arbeiten als Fotografenduo und das bereits seit 2004. Die zunächst als Versuch angelegte Symbiose aus männlichem und weiblichem Blick manifestierte sich bald als glückliche Fügung, begleitet von zahlreichen Fotoawards und Anerkennungen. Inzwischen realisieren die beiden Künstler alle Projekte gemeinsam, seien sie kommerziell oder frei.

Der Moment der Irritation, die aufwändige und trotzdem eingängige Bildsprache, die mit all ihren Details und Kompositionen nicht nur den freien, sondern auch den kommerziellen Arbeiten innewohnt - quasi der Fingerabdruck des Duos - schätzen besonders auch die Kunden aus Mode, Werbung, Industrie und Wirtschaft.

 

 

IN SPACE NOBODY CAN HEAR YOUR BEAUTY (2012)

 

Nie war es so einfach seinen Körper mit Hilfe der plastischen Chirurgie zu verändern, Schönheitsdefizite mit kosmetischen Eingriffen zu korrigieren und Geschlechter operativ zu verändern. Doch alle diese Maßnahmen sind schmerzhaft und nur mit gehörigem Aufwand und Leiden umkehrbar. Die Möglichkeit Körper wie Kleidungsstücke wechseln zu können verspricht Abhilfe und macht Beautytrends noch kurzlebiger und intensiver erlebbar. Willkommen in einer neuen Welt - in space no one can hear your beauty!

It has never been so easy to change one's body with the help of plastic surgery, beauty deficits can be correct and genders can be changed easily. But all these measures are painful and only reversible with proper effort and suffering. The opportunity to change the body like clothing promises to help and makes beauty trends even shorter-lived and a more intensive experience. Welcome to a new world - in space no one can hear your beauty!

 


Special

TINA WINKHAUS

Tina Winkhaus ist nicht zu fassen

Das ist erstaunlich, da ihre Arbeiten strukturiert sind, klar, subversiv und verletzend, feministisch. Das ist alles wahr, aber eben auch nicht. Tina Winkhaus streift nach abgeschlossenen Photostudien in München, New York und London durchaus das Gebiet der Photographie und jongliert mit deren Strategien: Collage, Entropie, Gravur und Indexikalität. Spur und Verfall. Das ist alles ist zu ahnen, auch daß Winkhaus ihren Barthes und Adorno studiert hat. Aber da ist noch mehr: Digitale, eklektische Fragmente, Manipulation und Referzialität.


lebenswerk retrospektive

VLADIMIR SICHOV

Vladimir Sichov kaufte 1965 in seinem Heimatort Kasan seine erste Kamera und begann das Leben auf den Straße der UdSSR zu fotografieren. 1980 reist er als erster sowjetischer Fotograf mit einem umfangreichen Archiv von 180.000 Bildern des täglichen Lebens in Russland nach Frankreich aus.  Nur Monate später wurden umfangreiche Bilddokumentationen in den Zeitschriften „Paris Match“, „Stern“, „Oggi“ (Italien) und „Life“ (USA) publiziert. Vladimir Sichov wurde 1980 der meistveröffentlichte Fotograf der Welt.  Er wurde von Helmut Newton entdeckt und arbeitete 2 Jahre lang für die „Vogue“ Paris.  Für die SIPA Press (Frankreich) fotografiert er an allen politischen Brennpunkten der 80er und 90er Jahre.  Vladimir Sichov zeigt eine Auswahl aus seinem Bildarchiv mit Straßenszenen aus der ehemaligen UdSSR der 70er und aus Paris der 80er und 90er Jahre.  ( Text aus Palastgalerie.de)